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Didaktische Konzepte des E-Learning
Verteilte Systeme Seminar
Jan Rautmann
Sommersemester 2002
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Klassenzimmern abzuhalten. Der Lehrende hat die Möglichkeit als Operator den
Fluss der Diskussion zu beobachten und wenn nötig zu leiten.
3.1.2.2 Instant Messaging
Beim Instant Messaging hat jeder Teilnehmer ein kleines Tool installiert, welches
erkennt, wann andere Kursteilnehmer online sind. Ist dies der Fall so kann über
dieses Programm dem anderen direkt eine Nachricht geschickt werden. Diese Art
von synchroner Kommunikation eignet sich besonders für Verständnisfragen, da nur
der Angesprochene die Nachricht lesen kann.
3.1.2.3 Whiteboard
Das Whiteboard ist eine elektronische Tafel, über die Teilnehmer Dokumente
austauschen, Kommentare schreiben, Folien präsentieren, usw.. Je nach Software
beinhalten Whiteboards verschiedene Funktionen (vgl. Kouki/Wright 1999, S. 57,
Seufert et al. 2001, S. 45f):
- Zeichen- und Textwerkzeuge, mit denen für die anderen Teilnehmer
sichtbar Skizzen erstellt, sowie Texte geschrieben werden können. Die
Skizzen und Texte sind von allen Teilnehmern editierbar.
- Importieren von standardisierten Dateiformaten, z.B. kann somit eine
Powerpoint-Präsentation importiert und den Teilnehmern präsentiert
werden.
- Echtzeitübertragung: Benutzer können mit dem Mauszeiger zwischen den
einzelnen Seiten des Whiteboards blättern.
3.1.2.4 Virtual classroom
Das Virtuelle Klassenzimmer (Virtual classroom) unterstützt des kooperative Lernen,
da es die Aktivitäten und die Struktur eines realen Klassenzimmers nachahmt. Der
Instruktor (Lehrer) nimmt den Lehrplan mit seiner Klasse zu bestimmten Zeiten
durch. Die Teilnehmer haben die Möglichkeit sich direkt mit dem Lehrer, als auch
untereinander, zu verständigen. Das virtuelle Klassenzimmer mit Lehrer (instructor-
led classroom) hat folgende Vorteile (vgl. Horton 2000, S. 398)
- Das Konzept des Klassenzimmers ist dem Online-Lernenden bekannt
- Antworten sind direkt auf Fragen möglich
- Sofortiges beiderseitiges Feedback ist möglich
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